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Kritik der Learntec 2011 - diesmal bereits vor der Learntec!
Wir haben derzeit viel zu tun. Deshalb müssen wir ein aktuelles, kleines Zeitfenster nutzen, um die Kritik der Learntec 2011 schon mal bereitzustellen. Naja, ist zwar vor dem Ereignis, aber wir waren schon so oft dort...
Also:
- Zu wenige Besucher!
- Zu teuer!
- Das Internet fiel aus.
- Alles in allem ein bisschen langweilig; immerhin sorgte der Internetausfall für Unterhaltung.
- Karlsruhe im Februar!
- Der Stromausfall wird den demographischen Wandel auch nicht drehen. Vielleicht sollte das Messe-Basispaket I entsprechend aufgerüstet werden...
- Die Standparties waren langweiliger als beim letzten Mal.
- Die Jäger und Sammler wollten sogar unseren Beamer mitnehmen.
- Es gab nichts wirklich Neues (außer dem Skandal im Gepäckraum).
- Über die Aussteller: „Wer als Werkzeug nur einen Hammer hat, sieht in jedem Problem einen Nagel.“ (Paul Watzlawick)
Scherz beiseite.
In Wirklichkeit wurden wirklich neue Ideen generiert und Antworten gefunden zu den brennnenden Fragen, wie z.B.
- iPhone & Co - was Mobile Devices für e-Learning bedeuten
- Facebook, Twitter & Co - was bringen Social Networks für den Lernbereich? Und wie setze ich sie bei einer SAP-Anwenderschulung, einer Produktschulung oder einem Compliancetraining ein?
- Game Based Training - muss Lernen wirklich immer Spaß machen, und machen Game Based Trainings Spaß? Oder nerven sie?
- didaktische Konzepte: wen interessieren die, und vor allem: wer bezahlt dafür? Und wie genau haben sie sich seit 1978 weiterentwickelt?
- Qualität: warum sie im e-Learning-Bereich als Luxus-Zubehör betrachtet wird, obwohl einem das beim eigenen Auto niemals einfiele...
- Flash und HTML5 und Steven Jobs: können wir alle unsere Tools jetzt über Bord schmeißen?
- e-Books: braucht jemand einen Dienstleister für e-Books?
Ich bin froh über die gewonnenen Erkenntnisse, auch wenn ich deshalb die memoray Geschäftsstrategie nicht komplett neu ausrichten muss.
Herzlich,
Ihr Peter Schöner
PS.: Wenn Ihr Besuch auf unserem Stand C3 dazu führt, dass wir diese Rezension ändern müssen, erhalten Sie als kleine Belohnung ein Eigenheim am Starnberger See. (Der Rechtsweg ist ausgeschlossen)
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